Das perfekte Brautkleid
Bei jeder Braut kommt während der Hochzeitsplanung der Moment, in dem es um das Brautkleid geht. Dann stellt sich unweigerlich die Frage: Welches ist das perfekte Brautkleid für mich? Um diese Entscheidung zu erleichtern, gibt es verschiedene Kategorien und Kriterien, auf die man achten – oder sogar bewusst Rücksicht nehmen – sollte.
Brautkleid Arten
Wer sich zuvor mit Brautkleidern beschäftigt hat, weiß: Es gibt viele verschiedene Arten. Man kann zwischen 25 und 30 Typen unterscheiden, wobei die Zahl stetig wächst, da immer neue Mix-Varianten entstehen.
Die acht klassischen Hauptschnitte, die jede Braut kennt, sind:
- A-Linie
- Ballkleid / Prinzessin
- Meerjungfrau / Fishtail
- Etui / Sheath
- Empire
- Boho / Lässig
- Vintage / Retro
- Zweiteilig / Kleid-in-Kleid-Kombination
Brautkleider unterscheiden sich nicht nur im Schnitt, sondern auch in der Farbe. In Deutschland sind die meisten Kleider weiß oder cremeweiß. Wer möchte, kann aber auch farbliche Akzente setzen – von kleinen Details bis hin zu auffälligen Farbflecken, sogar ganze Hochzeitsfarben sind möglich.
Brautkleid Figur
Jede Frau ist einzigartig – auch in ihrer Figur. Deshalb ist es bei der Suche nach dem perfekten Kleid wichtig zu wissen: Welcher Schnitt passt am besten zu meiner Figur?
Hier ein Überblick über die sechs gängigen Figurtypen und die passenden Schnitte:
- Sanduhrfigur (schmale Taille, Hüfte und Brust im Gleichgewicht)
- Perfekte Schnitte: Meerjungfrau / Fishtail, A-Linie
- Warum: Betont die Taille und Kurven, sorgt für eine ausgewogene Silhouette
- Birnenfigur (schmaler Oberkörper, breitere Hüften)
- Perfekte Schnitte: A-Linie, Empire, Ballkleid
- Warum: Rockvolumen kaschiert die Hüften, Oberteil lenkt den Blick nach oben
- Apfelfigur (breitere Mitte, schlanke Beine)
- Perfekte Schnitte: Empire, A-Linie, Etui mit Drapierungen
- Warum: Empire betont die Brust und kaschiert den Bauch, A-Linie sorgt für sanfte Linien
- Rechteckfigur (gerade Taille, wenig ausgeprägte Kurven)
- Perfekte Schnitte: Ballkleid, Meerjungfrau, A-Linie mit Gürtel oder Drapierung
- Warum: Ballkleid und Drapierungen schaffen die Illusion von Kurven, Gürtel betont die Taille
- Kleine Bräute
- Perfekte Schnitte: A-Linie, Etui, Empire
- Warum: Schmale, leichte Schnitte strecken optisch die Figur und vermeiden zu viel Stoff
- Große Bräute
- Perfekte Schnitte: Meerjungfrau, Ballkleid, Etui
- Warum: Große Kleider wirken proportional, voluminöse Röcke elegant, gerade Schnitte unterstreichen Länge
Brautkleid Budget
Brautkleider gibt es in allen Preisklassen – von etwa 100 € bis nach oben keine Grenzen. Bevor man sich auf die Suche macht, sollte man sich also Gedanken über das Budget machen, um Enttäuschungen zu vermeiden.
Tipps je nach Budget:
- Günstig (100 € – 800 €): Einfache Modelle aus Polyester oder anderen Synthetikstoffen, wenig Handarbeit; oft über Second-Hand-Plattformen, Sample Sales oder Budget-Kollektionen erhältlich.
- Ab 800 €: Schönere Kleider in Brautmodengeschäften oder Boutiquen, mit hochwertigeren Stoffen und mehr Auswahl.
- Ab 1.800 € – 6.000 €+: Designer- oder Couture-Kleider, aufwändig verarbeitet, teils maßgeschneidert.
Extra-Tipp: Plane immer etwa 15–25 % mehr für Änderungen, Accessoires, Unterwäsche und Schuhe ein.
Komfort & Bewegungsfreiheit
Ein Brautkleid muss nicht nur wunderschön aussehen – du wirst es viele Stunden tragen. Je nach Ablauf deines Hochzeitstages sogar 12 bis 16 Stunden. Vom Getting Ready über die Trauung und den Sektempfang bis hin zur Party am Abend begleitet dich dein Kleid durch jeden emotionalen Moment. Genau deshalb ist Komfort kein „Nice-to-have“, sondern ein entscheidender Faktor.
Worauf solltest du achten?
1. Tragegefühl
Das Kleid sollte sich von Anfang an gut anfühlen. Wenn es bei der Anprobe bereits kratzt, drückt oder einschneidet, wird es am Hochzeitstag nicht besser.
Achte besonders auf:
- Nähte im Achselbereich
- Spitze oder Applikationen auf der Haut
- Korsagen, die zu stark schnüren
- Reißverschlüsse oder Knöpfe am Rücken
Du solltest tief einatmen können, ohne das Gefühl zu haben, die Luft wird dir abgeschnürt.
- Bewegungsfreiheit
Teste dein Kleid aktiv bei der Anprobe:
- Setz dich hin.
- Hebe die Arme.
- Gehe ein paar Schritte.
- Dreh dich.
- Tanze kurz.
Wenn du dich dabei eingeschränkt fühlst, wird es auf der Feier noch deutlicher. Besonders figurbetonte Schnitte wie Meerjungfrau-Kleider können beim Tanzen oder Treppensteigen herausfordernd sein – hier kann eine abnehmbare Schleppe oder ein Schlitz helfen.
- Gewicht des Kleides
Voluminöse Röcke, viel Tüll oder schwere Stoffe sehen traumhaft aus, können aber nach Stunden spürbar anstrengend werden. - Temperatur & Jahreszeit
Ein langärmliges Spitzenkleid im Hochsommer kann schnell zu warm werden. Ebenso kann ein sehr leichtes Kleid bei einer Winterhochzeit unangenehm kühl sein. Dein Komfort hängt stark von der Jahreszeit und Location ab.
Zwei-Kleider-Option: Praktisch und stilvoll
Immer mehr Bräute entscheiden sich für zwei Kleider:
- Ein elegantes, oft aufwendigeres Kleid für die Trauung und den offiziellen Teil.
- Ein leichteres, beweglicheres Kleid für die Party am Abend.
Das hat mehrere Vorteile:
- Du kannst dich freier bewegen und ausgelassen tanzen.
- Dein zweiter Look sorgt für einen Überraschungsmoment.
- Du schonst dein Hauptkleid.
Alternativ gibt es auch wandelbare Modelle – mit abnehmbarer Schleppe, Überrock oder Ärmeln. So hast du zwei Looks in einem Kleid.
ich freue mich darauf, euch kennenzulernen
Mein Name ist Lena Thönnißen und ich bin Hochzeitsplanerin aus Leidenschaft.
Wenn du gerade mitten in deiner Hochzeitsplanung steckst oder dir wünschst, diesen besonderen Tag stressfrei und perfekt organisiert zu erleben, dann unterstütze ich dich gerne dabei. Ich übernehme die Planung, koordiniere alle Details und sorge dafür, dass du dich entspannt zurücklehnen und die Vorfreude genießen kannst.
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